Sie ist eine Schleuse der Superlative. An ihrer aktuellen Instandsetzung wirkt die BBS + Dach GmbH vorne mit.

Die Schleuse Hilpoltstein im mittelfränkischen Landkreis Roth gehört zu den drei größten in Deutschland. Sie ist Teil der Bundeswasserstraße Main-Donau-Kanal, wurde zwischen 1983 und 1989 fertiggestellt und muss alle sechs Jahre trockengelegt, von Schlamm befreit und auf Schäden untersucht werden.

Gerade ist es wieder soweit. Und unsere Fachleute für die Betonsanierung sind mittendrin dabei bei den Revisionsarbeiten.

Bauingenieurinnen und -ingenieure prüfen 60 000 Quadratmeter Beton, ob er noch dicht hält. Sprühdosen sind ihr Werkzeug; sie markieren damit jeden noch so kleinen Riss. Alle werden professionell beseitigt. Mit dem „fliegenden Teppich“, einem offenen Aufzug, fährt das Team die Schleusenwände ab.

Die Fallhöhe beträgt exakt 24,67 Meter. Eine Schleusenkammer ist 200 Meter lang und 12 Meter breit. Das ergibt ein Fassungsvermögen von 60 442 Kubikmeter. Eine Schleusung dauert bei dieser immensen Wassermenge eine gute Viertelstunde.

Fotos: Armin Cegla

Voraussichtlich Ende September 2022 ist die Aufgabe der BBS+Dach GmbH erfüllt. Unser Part beim Neubau einer Mietwohnanlage in der Nürnberger Friedenstraße im Stadtteil Maxfeld durch die Joseph-Stiftung, das kirchliche Wohnungsunternehmen im Erzbistum Bamberg, ist es, die Dächer abzudichten – rund 1550 Quadratmeter sowie weitere 500 Quadratmeter in den Anschlussbereichen wie den Attika- und Sockelflächen.

Die umfangreichen Abdichtungsarbeiten begannen am 15. April 2021, und zwar mit dem Fundamentschutz der Betonbauteile in den gepflasterten Abschnitten der Tiefgarage. Nach dem Vorbereiten des Untergrunds durch Sandstrahlen bauten unsere Fachleute ein Oberflächenschutzsystem mit der Bezeichnung „OS 5b“ ein. Dieses ist geeignet, erdberührte Bauteile abzudichten. Es ist wasserdicht bis zu 3 bar. In mehreren Arbeitsgängen trug unser Team rissüberbrückende, mineralische Dichtungsschlämme aus einem zweikomponentigen Polymer-Zement-Gemisch auf. Die sichtbaren Teile über dem Pflasterbelag wurden farbig versiegelt.

Die Dächer des vier- beziehungsweise fünfgeschossigen Baukörpers wurden zweilagig mit hochwertigem Elastomer-Bitumenbahnen sowie die Anschlussbereiche mit Flüssigkunststoff abgedichtet. Die Dämmung in der Fläche wurde mit einem Gefälle ausgebildet und besteht aus druckfestem „EPS 035 DAA dh“. Diese Grund- und Gefälleplatten weisen eine mittlere Dicke von etwa 270 Millimetern auf. An den vertikalen Wandattikaplatten wurden Polyurethan-Dämmstoffplatten etwa 100 Millimeter dick mit Dämmstoffkleber befestigt. In den Brandschutzbereichen der Dachfläche kamen nichtbrennbare Mineraldämmstoffe zum Einsatz.

Die Attikaabdeckung besteht aus Titanzinkblech mit vier Kantungen, zwei Vorstoßwinkelblechen, einer Metalltrennlage und OSB-3/4-Platten als Unterbau. Die Flachdächer werden mit einem überfahrbaren Seilsicherungssystem ausgestattet, damit die Pflege-, Kontroll- und Wartungsarbeiten der extensiven Dachbegrünung absturzsicher ausgeführt werden können. Sowohl die Flächen als auch die vertikalen Abdichtungslagen sind durchwurzelungsfest ausgebildet.

Die Loggien, die Fassadenelemente im Erdgeschoss, die Sockelbereiche und die Stahlbetonaufkantungen der Tiefgarage werden mit Flüssigkunststoff abgedichtet. Dazu tragen unsere Experten nach dem Vorbereiten des Untergrunds eine Grundierung auf Epoxidhardbasis auf. Danach bringen sie die flüssige Abdichtmasse mit einer Vliesarmierung auf. Nach dem Aushärten waschen sie die Abdichtungsflächen händisch mit einem speziellen Reinigungsmittel ab. Abschließend erhalten diese einen Alkali- und Verschleißschutz, indem zweifach eine Grundierung auf Epoxidharzbasis aufgetragen und in die nasse Schicht Quarzsand eingestreut wird.

Größer, höher, weiter. Das Hochhaus der Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Nürnberg in der Paumannstraße 2 ist seit Juni 2021 und noch ins Jahr 2022 hinein der Arbeitsplatz unserer Experten für die Betonsanierung und Dachabdichtung. Instandgesetzt werden durch die BBS+Dach GmbH die Balkone, die Brüstungen, das Treppenhaus sowie das Dach beziehungsweise die Dachterrasse.

Besonders ist, dass das gesamte Gartenstadt-Ensemble unter Denkmalschutz steht. Also auch das Hochhaus. Die Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg hat die denkmalrechtliche Erlaubnis für die Maßnahmen unter Auflagen erteilt. Eine präzise Fachplanung stammt aus dem BB Baubüro für Betoninstandhaltung (München und Kulmbach).

Wenn kein Garten, dann eben Balkone

Die Gartenstadt Nürnberg eG, unsere Auftraggeberin, existiert seit 1908. Ihre ersten Vorstandsmitglieder waren ein Redakteur, ein Kaufmann und ein Chemiker. Die Idee, auf genossenschaftlicher Basis Gartenstädte zu errichten, ist unter anderem auf Einflüsse der Lebensreformbewegung, des Jugendstils und des Sozialismus zurückzuführen; das Eigentum sollte jeder Ausbeutung durch Bodenspekulation entzogen werden.

In der Nürnberger Gartenstadt waren die ersten 76 Einfamilienhäuser 1911 bezugsfertig. Ab 1922 ging man dazu über, Mehrfamilienhäuser zu bauen. Ab den 1960er-Jahren wurde die Genossenschaft insbesondere im Stadtteil Langwasser tätig. Heute verfügt sie über rund 2500 Wohneinheiten, davon ein gutes Drittel Einfamilienhäuser. Und der Gartenstadtgedanke lebt weiter: Wo keine Hausgärten vorhanden sind, gibt es zumindest Balkone.

Massive Pflanztröge wiederherstellen

Letzteres gilt auch für das in den Himmel ragende Gebäude an der Paumannstraße. Demgemäß richtet unser Team große Aufmerksamkeit darauf, die Funktionsfähigkeit der massiven, in die Balkonbrüstungen integrierten Pflanztröge zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Der Aufgabenkatalog umfasst zum Beispiel:

  • Schutzmaßnahmen an Fenster und Türen
  • Geländer abbrechen.
  • Kernbohrungen in Pflanztrögen herstellen.
  • Hochdruckwasserstrahlen bei 2000 bis 2500 bar; den Betonuntergrund vorbereiten, Rauhtiefe von mindestens 0,3 Millimetern herstellen; eingebettete Gesteinskörnung kuppenartig freilegen, Lunker und Poren öffnen, erforderliche Abreißfestigkeit herstellen.
  • Schadstellen ausbessern und die Betondeckung an senkrechten Flächen mit SPCC-Spritzmörtel bis zu 20 Millimeter Schichtdicke erhöhen.

Mit einer glatten 1 hat Samson Mahari, seit September 2017 Mitarbeiter der BBS+Dach GmbH in Bamberg, den praktischen Teil seiner Gesellenprüfung als Bauwerksabdichter bestanden. Dies zeugt nicht nur von Begabung und Engagement des 21-jährigen Eritreers, sondern freilich auch von einer hervorragenden Anleitung seitens der Kollegen im Ausbildungsbetrieb. Samsons Werdegang ist ein Musterbeispiel einer erfolgreichen Integration eines ehemaligen minderjährigen unbegleiteten Flüchtlings in Deutschland. Dies griff der Bayerische Rundfunk aktuell auf in seiner Nachrichtensendung Rundschau am 31. August.

BBS-Geschäftsführer Wolfgang Gürtler erklärt in diesem Fernsehbeitrag, dass er Samson Mahari unbedingt im Team halten und ihn weiter fördern möchte, damit dieser sich langfristig auch für Führungsaufgaben weiterentwickeln kann. Wegen seines Arbeitseifers und seines freundlichen Umgangs mit jedermann sei der aus Afrika stammende junge Mann sehr beliebt. „Von diesem Schlag sind uns noch viel mehr willkommen“, würden viele im Unternehmen sagen.

Samson kam im Zuge der großen Flüchtlingswelle vor fünf Jahren nach Bamberg. Er war schnell als Asylbewerber anerkannt worden. Nach einem Deutsch-Intensiv-Sprachkurs an der Volkshochschule der Stadt Bamberg besuchte er die 10. und 11. Berufsintegrationsklasse an der Berufschule II in Bamberg. Bis 2017 hatte er schon in verschiedene Handwerksberufe und Firmen geschnuppert, das Richtige gefunden hat er schließlich während eines Praktikums bei der BBS. In Abstimmung mit der Handwerkskammer für Oberfranken schloss die BBS+Dach GmbH mit ihm einen Ausbildungsvertrag. Zum Blockschulunterricht an der Berufschule musste er nach Nürnberg fahren.

Weil Deutsch nicht seine Muttersprache ist, lief es für Samson in der schriftlichen Prüfung nicht so glänzend wie in der praktischen. Außerdem lebte er zunächst noch mit zwei weiteren Geflüchteten in einer Caritas-Unterkunft, sodass ihm auch die nötige Ruhe zum Lernen fehlte. Aber sein Chef besorgte ihm eine eigene Wohnung und steuerte persönlich beim Umzug den Transporter. „Die komplette Belegschaft schaute, welche Möbel im eigenen Haushalt entbehrlich sind, und spendierte dem Azubi die Einrichtung“, freut sich Wolfgang Gürtler.

Die auf Betonsanierung, Dachabdichtung und Bodenbeschichtung spezialisierte BBS+Dach GmbH hat übrigens einen weiteren Auszubildenden zum Bauwerksabdichter von einem fernen Kontinent: einen Kurden aus dem Irak. Dessen Lehrzeit endet voraussichtlich 2022. Danach darf er noch zwei Jahre hier im Geduldetenstatus beschäftigt bleiben. Diese Befristung gibt es bei Samson nicht.

Hier können Sie den Nachrichtenbeitrag nachträglich in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks noch anschauen:

https://www.br.de/mediathek/video/rundschau-1600-31082020-schulanfang-maskenpflicht-im-unterricht-av:5f18663a99b83f001b848d06

Und online auf BR24 berichtete der Sender auch:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/samson-mahari-aus-eritrea-hat-es-in-bamberg-geschafft,S9FZY4I

Kunden wie Mitarbeiter profitieren von der jüngsten größeren Anschaffung der BBS+Dach GmbH: ein schwerer Lkw mit Ladekran. Baustellen werden damit eingerichtet, beliefert und geräumt ohne kräftezehrende Anstrengung und ohne Verzögerung. Aufträge können beschleunigt erledigt werden – egal ob in der Tiefgarage oder auf dem Flachdach.

Bisher waren unsere Experten für Betonsanierung, Bodenbeschichtung, energetische Optimierung von Gebäudefassaden und Dachabdichtung ausschließlich mit leichten Last- und Lieferwagen unterwegs. Jetzt stieg unser Unternehmen in eine neue Klasse auf: Das zulässige Gesamtgewicht unseres neuen Fahrzeugs beträgt 18 Tonnen. Es handelt sich um das Modell Actros der Daimler Truck AG (Mercedes-Benz) – 260 kW/354 PS, 7,7 Liter Hubraum, 8 Gänge.

Die eigentliche Besonderheit kommt jedoch nicht „von der Stange“ beziehungsweise ab Werk – in diesem Fall aus dem weltgrößten in Wörth am Rhein. Vielmehr leisten wir uns für etwas mehr als den gleichen Preis für den Lkw einen individuell gefertigten Aufbau, der genau unseren Bedürfnissen – oder besser: unseren Aufgaben – entspricht.

Die Becker Baumaschinen GmbH in Haßfurt sorgte für den kompletten Brückenaufbau von knapp 6 auf 2,5 Metern mit abklapp- und abnehmbaren Bordwänden sowie für die Montage eines Ladekrans am Heck. Letzterer hebt laut TÜV-Papiere bis über 4 Tonnen bei maximaler Ausladung von 16,6 Metern mit zwei hydraulischen Vierkantprofilabstützungen. Beim Bewegen der Lasten über eine Winde können immerhin noch etwa 2 Tonnen aufgehängt werden. Die Standsicherheit ist von der Berufsgenossenschaft geprüft. Der „Atlas“-Ladekran wird über Funk gesteuert.

Das neue Fahrzeug zu lenken, bedarf einer umfassenden Ausbildung. Für zwei Mitarbeiter übernahm die BBS+Dach GmbH die Kosten, extra einen Lkw-Führerschein zu erwerben.

Fotos: Perry Küfner

Zwischen der Regnitz und den Gebäuden der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Markusplatz, konkret an der Steinertstraße, hat die Muttergesellschaft der BBS+Dach GmbH, das kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung, ihr jüngstes Bauträgerprojekt verwirklicht: den Neubau von 40 Eigentumswohnungen mit einer Tiefgarage mit 62 Pkw-Stellplätzen. Annähernd unser ganzes Leistungsspektrum war gefragt – insbesondere im Bereich der Wärmedämmung, der Flachdach- und Dachterrassenabdichtung sowie des Oberflächenschutzes und der Versiegelung von Betonteilen.

Über 20 Monate bis kurz vor dem Jahreswechsel 2019/2020 waren unsere Experten für Gebäudedämmung und -ablichtung im Einsatz. Zur Anwendung kamen Produkte der Firmen StoVedagKemper-System und Benkert-Dachbegrünung.

Die Wohnanlage ist gegliedert in fünf Teiladressen. Ein langgestreckter Riegel wird ergänzt durch einen kleineren Solitärbau. Sie bestehen im Wesentlichen aus Kalksandsteinmauerwerk und teilweise aus Stahlbetonwänden. Darauf musste ein Wärmedämm-Verbund-System aus Polystyrol gepackt werden, um den Kfw-Effizienzhaus-55-Standard zu erfüllen. Dies wiederum bedingte, die Wohnräume mit einer dezentralen Be- und Entlüftung auszustatten.

Nichttragende Innenwände wurden als Trockenbauständerwände errichtet. Die Massivdecken wurden in Stahlbeton ausgeführt; natürlich auch die Tiefgarage.

Beim Flachdach handelt es sich um ein sogenanntes Warmdach. Die Wärmedämmung hat ein Gefälle. Die komplette Fläche dichtete unser Unternehmen mit Elastomer-Bitumenbahnen und Flüssigkunststoff ab. Die Dachterrassen belegten wir mit WPC-Dielen, den Rest begrünten wir extensiv. Den barrierefreien Türausgängen lagerten wir eine Rinne mit Gitterrost vor.

Mauern deckten wir mit eloxiertem Aluminiumblech ab. Dachrinnen und Fallrohre fertigten wir aus Titanzinkblech, Absturzsicherungen beziehungsweise Geländer aus verzinkten Stahlprofilen. In den Wohnungen der jeweils obersten Geschosse bauten wir Glas-Oberlichtelemente mit motorischer Öffnungsmöglichkeit ein.

Die Tiefgaragenrampe erhielt eine rutschhemmende Oberfläche. In der gesamten Tiefgarage brachten wir das Oberflächenschutzsystem OS 8 an mit einer Gefälleausbildung von etwa zwei Prozent.

Immer wieder hört man, dass Personen auf Dächern durch lichtdurchlässige Abdeckungen eingebrochen und viele Meter tief gestürzt sind. Oft erleiden die Betroffenen schwere Verletzungen, nicht selten endet der Unfall gar tödlich. Wie dem vorgebeugt werden kann, demonstrierte die BBS+Dach GmbH an den Lichtkuppeln der Hauptgeschäftsstelle ihrer Muttergesellschaft, des kirchlichen Wohnungsunternehmens Joseph-Stiftung in Bamberg.

20 Lichtkuppeln mit einem lichten Maß an der Oberkannte der Deckenöffnung (OKD-Maß) von jeweils 150 auf 150 Zentimetern wurden mit dem „KEMPEROL Fallstop“ beschichtet. Die in Vellmar nördlich von Kassel ansässige KEMPER SYSTEM GmbH & Co. KG stellt seit über 60 Jahren Lack- und Beschichtungssysteme her – und setzte 1969 als Pionier erstmals Flüssigkunststoffe zur Dachabdichtung ein. Aus dieser patentierten Lösung entwickelte die Firma Kemper weitere innovative Anwendungen.

Beim „KEMPEROL Fallstop“ handelt es sich um einen lichtechten, einkomponentigen Polyurethanharz. Er wird präventiv zum Schutz vor Unfällen bei Dacharbeiten aufgebracht. Vorhandene Lichtkuppeln können, auch wenn sie schon älter sind, damit problemlos vor Ort – also ohne sie ausbauen zu müssen – transparent beschichtet werden. Der Lichttransmissionsgrad der Lichtkuppeln verändert sich dadurch nur geringfügig um 4,5 Prozent. Das Flächengewicht beträgt lediglich 1,3 Kilogramm pro Quadratmeter. Die Hagelwiderstandsklasse wird erhöht.

Das Material beziehungsweise das Verfahren erhielt das Siegel für geprüfte Durchsturzsicherheit von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Die Gewährleistungszeit für den „KEMPEROL Fallstop“ beträgt 5 Jahre; übers Baustellprotokoll ist es möglich, sie auf 5 + 5 Jahre zu erweitern.

Mehr unter: https://kemperol.kemper-system.de/produkte/durchsturzsicherheit-und-hagelschutz/kemperol-fallstop/.

Vier Monate auf seinen Tiefgaragenstellplatz verzichten zu müssen, ist lange. Allerdings relativiert sich dies, wenn man bedenkt, dass es um die Rundumsanierung einer etwa 3.200 Quadratmeter großen unterirdischen Parkfläche auf vier Ebenen geht. Insofern hätte ein weniger erfahrener Betrieb als die BBS+Dach GmbH dieses Pensum in dieser Zeit wohl nicht geschafft. Die betreffende Eigentümergemeinschaft (vertreten durch die IVB Immobilienverwaltung Bamberg GmbH) rief unsere Experten für Betonsanierung und -abdichtung sowie Fahrbahnbeschichtung in den Bamberger Birkengraben.

Bei dem seit Mitte 2019 wieder vollkommen intakten Objekt handelt es sich um eine Tiefgarage in mehrgeschossiger Stahlbetonbauweise – mit „Vier-Split-Level“. Vier Ebenen sind hier versetzt zueinander angeordnet; die oberste ist die Ebene 1 und die unterste die Ebene 4. 139 Kfz-Stellplätze umfasst die Anlage. 1.600 Quadratmeter beträgt die Bodenfläche der Ebenen 1 und 2 und genauso viel die der Ebenen 3 und 4. Dementsprechend umfangreich sind die Deckenuntersichten, die es in mehreren Arbeitsgängen mit einem neuen Farbanstrich aufzufrischen galt. Um die Wände vor Spritzwasser zu schützen, mussten diese auf einer Gesamtlänge von rund 600 Metern bis 30 Zentimeter hoch ebenso wie die Böden beschichtet werden.

Die ALLVIA Ingenieurgesellschaft mbH in Maisach mit dem beratenden Ingenieur Dr. Gerhard Stenzel hatte ein Instandsetzungskonzept samt Leistungsverzeichnis erstellt. Auch mit der Objekt-/Bauüberwachung beauftragte die IVB Immobilienverwaltung Bamberg GmbH die ALLVIA.

Hauptsächlich mussten wir die Ebenen 3 und 4 instand setzen. Zudem waren auf allen Ebenen die Decken zu streichen. Ebenso erneuerten wir die elastischen Fugen und beschichteten alle Schleusenbodenflächen und Wandsockel zu den Wohnhäusern hin. Letztlich wurde die Beschichtung der Ebenen 1 und 2 im Fahrbahnbereich überarbeitet; nach dem Vorbereiten des Untergrunds erfolgte eine Kopfversiegelung. Zur Anwendung kamen Produkte der Sika Deutschland GmbH (www.sika.de): Sikafloor-161 und Sikafloor-378.